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Montage

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Der Kunde:  Österreichischer Fertigungsbetrieb für Hydraulikkomponenten


Die Ausgangssituation:

Durch das starke Wachstum des Kunden in den vergangenen Jahren kam es zu einem Kapazitätsengpass in der Montage.

Anforderung Logistik:

• Erstellung von Fertigungslayoutkonzepten für die Montage unter Berücksichtigung des Materialflusses durch die gesamte Fertigung

Anforderung Fertigungssteuerung:

Probleme:
• Zurufsteuerung der Montage durch Einzelpersonen (Es wird nicht nach Fertigungsliste des ERP Systems gearbeitet)
• Auftragskommissionen werden nicht vorbereitet
• Materialkommissionierungen werden für jeden Auftrag durchgeführt (auch für wiederkehrende Langläuferaufträge
• Zeitgerechte Fertigstellung von Bauteilen für die Auslieferung (Liefergrad

Definierte Projektschwerpunkte:
• Durchführung einer Produktanalyse (Mengen, Varianten und Typenentwicklung)
• Prozessanalyse Montage inkl. Taktzeitaufnahmen
• Überprüfung der IST Vorgabezeiten bzgl. Kapazitätsplanung

Anforderung Montage:

• Erstellung eines gesamten Montagelayouts inkl. Darstellung des Detailmaterialflusses
• Konstruktion von Hilfswerkzeugen (Einpressvorrichtungen, Pressbolzen und Montagehülsen)
• Integration von automatisierten Vorgängen in die Montaglinien
• Reduktion der Durchlaufzeit um 30 Prozent
• Reduktion der Montagezeit pro Stück um 30 Prozent
• Erhöhung des max. Montageoutputs um 100 Prozent bei gleichem Flächenbedarf


Die Realisierung:

Materialverfügbarkeit:
Über eine ABC/XYZ Analyse wurde Materialien festgelegt, welche zukünftig direkt am Bedarfsplatz bei der jeweiligen Montagestation gelagert werden. Dadurch wurde der Kommissionieraufwand stark reduziert und gleichzeitig die Verfügbarkeit erhöht. Weiters wurden im Zuge der Arbeitsplatzgestaltung die Greifwege stark verkürzt (Dimensionierung der Stationen, Anordnung von Werkzeugen und Materialen)

 

 

Montagearbeitsplätze:
Arbeitsplatzgröße der jeweiligen Stationen und der Materialfluss der Baugruppen wurden im Montagelayout festgelegt. Die Vorbereitungsarbeitsgänge wie Waschen und Reinigen der Teile wurde in das Gesamtkonzept mitintegriert. Die Fließorientierte Montag wurde als Grundansatz für die Arbeitplatzanordnung gewählt. Zum Montagelayout wurde zusätzlich ein Behälterkonzept für die Einzelteile in Abhängigkeit von optimalen Montagelosgrößen erstellt. Bei der Arbeitsplatzgestaltung wurde ein hoher Wert darauf gelegt die Sekundärvorgänge (nicht Wertschöpfende Vorgänge) stark zu reduzieren oder gar zu eliminieren. Unter den Gesichtspunkten der Ergonomie hinsichtlich Ermüdung der Mitarbeiter bei monotonen Tätigkeiten wurde die Arbeitsplatzgestaltung durchgeführt. Bei den Transportbehältern konnten teilweise Standardbehälter verwendet werden. In jenen Fällen wo dies nicht möglich war wurde ein individueller Transportbehälter konstruiert welcher auf die optimale Montagefertigungslosgröße abgestimmt wurde.

 

 

Entwicklung und Konstruktion von Hilfswerkzeugen und Sonderaggregaten:
Im Bereich der Dichtungsmontage wurden mit den Mitarbeitern gemeinsam Einpressvorrichtungen entwickelt, Um die Typenvielfalt abbilden zu können wurde das Prinzip von flexibel bestückbaren Wechseltelleraufsätzen gewählt. Für die Schraubbefestigung von Kolben mit einem bestimmten Drehmoment wurden ebenfalls individuelle Werkzeugschlüssel für pneumatische Schlagschrauber entwickelt. Im Bereich der Werkstückspannung wurden entweder pneumatische oder hydraulische Spannlösungen gewählt. Im Bereich der Automatisierung wurde in Zusammenarbeit mit einem Vorrichtungsbauer ein Bohraggregat entwickelt welches insgesamt 8 Arbeitsschritte auf einmal ausführen kann und dadurch die Durchlaufzeit und die Taktzeit bei dieser Station um mehr als 50 Prozent reduziert.

 

 

Das Ergebnis:

• Reduktion der Montagedurchlaufzeit pro Zylinder bei max. Besetzung um über 50 Prozent
• Reduktion der Montagezeit "te" pro Zylinder um ca. 30 Prozent
• Bei gleichem Flächenbedarf könnte der Zylinderoutput bei Vollbesetzung aller Arbeitsstationen verdreifacht werden.
• Durch das gesamtheitliche Logistik- und Fertigungskonzept in der Montage wurde auch eine starke Verbesserung in Punkto Sauberkeit und Ordnung erzielt.


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Stand: 07.05.09